Seenotrettung - Schafft sichere Häfen!  Demonstration am Sa. 07.07. um 14 Uhr am Universitätsplatz in Heidelberg

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung
Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen,
ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und
war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht
gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte,
und sichere Häfen.

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See
aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit
internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und
widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen
Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der
gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht
mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem
Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die
Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.
Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen,
versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die
Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.

In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den
Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten,
denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges
Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben
hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare
humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.
Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können.

Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel
mehr!